Vorträge & Lesungen

Eine Auswahl von Vorträgen und Lesungen in der und um die Große Kunstschau:

Eine Auswahl von Vorträgen und Lesungen
in der und um die Große Kunstschau:

Peter-Jörg Splettstößer ›Surfbretter Wattwürmer‹ (Sprachperformance)
02.06.2018 | 15:30 Uhr

Im Anschluss: Künstlergespräch Peter-Jörg Splettstößer & Jörg van den Berg

Edwin A. Buchholz, Akkordeon
12.05.2018 | 15:30 Uhr
Konzert Solo-Akkordeon auf der Bühne im Altbau der Großen Kunstschau

Gespräch zwischen Jörg van den Berg & Edwin Alexander Buchholz

Christian Uetz liest »Engel der Illusion«
14.04.2018 | 15:30 Uhr
Leseperformance auf der Bühne im Altbau der Großen Kunstschau

Gespräch zwischen Jörg van den Berg & Christian Uetz
– Deutschlandpremiere –

Buchpremiere: Klaus Modick
»Konzert ohne Dichter«

10.02.2015
Die Chronique scandaleuse Worpswedes: Rilke und Vogeler, ihr Werk und die Frauen – und ein epochales Gemälde

In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe.

Überlegungen zu der Frage, ob Bernhard Hoetger als Gartengestalter tätig war

Sonntag, 14. November 2010 um 12 Uhr
im Kaffee Worpswede

Vortrag von Rainer Schomann (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege) und Michael Heinrich Schormann (VGH-Stiftung und Niedersächsische Sparkassenstiftung)

Der Bildhauer und Architekt Bernhard Hoetger wird in der allgemeinen Wahrnehmung mit Plastiken, Kunsthandwerk und Architekur in Verbindung gebracht. Hoetger wurde aber beispielsweise von dem hannoverschen Industriellen Hermann Rexhausen engagiert, nicht nur als Architekt dessen Landhaus „Hermannshof“ in Völksen zu gestalten sondern auch die anschließende Gartenanlage. Nach aktueller Forschung gilt es sogar als wahrscheinlich, dass Hoetger entscheidend die Gestaltung des Außenraumes mit seinen Zier- und Nutzgärten plante. Der Vortrag geht anhand von Beispielen der Frage nach, in wieweit Hoetger nicht nur Bildhauer und Architekt, sondern auch Gartengestalter war.

Paula Modersohn-Becker - Der Weg zur Moderne

Lichtbildervortrag: Hartmut Balke, Künstler

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollzog sich in Frankreich eine radikale Umwälzung in der Malerei und in der Vorstellung vom Bild, die bis heute fortdauert. Wichtige Neuerungen waren eine Vereinfachung der Formen und damit verbunden eine bis dahin unbekannte Freiheit der Farbgebung.

Hartmut Balke, als Maler bekannt unter dem Namen Abel K., erläutert auf unterhaltsame Weise in einem Lichtbildvortrag anhand von Beispielen diese Entwicklung und zeigt auf, welche Position die Worpsweder Malerin bei diesem Weg einnimmt.

Lesung aus "Die Malerin Lisel Oppel"
von der Autorin Christine Krause

Sonntag, 24. Oktober 2010, um 11:30 Uhr

Die Bremerin Christine Krause hat erstmalig eine Biographie von Lisel Oppel verfasst. Sie liest exklusiv am 24. Oktober 2010 in der Großen Kunstschau Worpswede aus ihrem neuen Buch. Claudio Oppel, der Sohn Lisel Oppels, wird anwesend sein. Die Herstellung des Buchs wurde unterstützt von der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V., dem Förderverein der Großen Kunstschau.

„Mir ist, ich lerne jetzt erst Bilder schauen“
Rainer Maria Rilkes folgenreiches Zwischenspiel in Worpswede

03.10.2010 um 12 Uhr
Vortrag: Erika Müller

Rilke verbrachte nur eine kurze Zeit in Worpswede, die aber für seine Beschäftigung mit der bildenden Kunst wegweisend wurde. Seine neu gewonnen Malerfreunde Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, aber auch Fritz Mackensen, Hans am Ende und Fritz Overbeck lehren ihm ein neues "Schauen", ein Sich-Versenken in die Betrachtung der Natur und der Kunst. Wie Rilke selbst formuliert: "Immer verwandter werden mir die Dinge und alle Bilder immer angeschauter".

Zwischen Himmel und Erde: Das Teufelsmoor in der Kunst von heute und gestern

Bildbesprechung: Cornelia Hagenah
Immer wieder bildet die Natur um Worpswede ein Motiv für Künstler. Künstlerische Positionen und Ausdrucksweisen haben sich seit der Entstehung der Künstlerkolonie allerdings stark verändert. Exemplarisch werden in einer Gegenüberstellung von Gemälden der Gründerkünstler mit einem zeitgenössischen Werk des dänischen Künstlers Jan Ulrik Friis die unterschiedlichen Sichtweisen erläutert.

Künstlerfreundschaften in Worpswede – Die Malerin Paula Modersohn-Becker und die Bildhauerin Clara Rilke-Westhoff

04.07.2010 um 12 Uhr
Vortrag: Erika Müller

Die Malerin Paula Becker und die Bilhauerin Clara Westhoff lernten sich 1898 in Worpswede kennen. Es war nicht nur die Kunst, die die beiden Frauen verband, ihre Freundschaft war eine "Seelenverwandtschaft", die viele Höhen und Tiefen überwinden mußte und mit dem frühen Tod Paulas 1907 abrupt endete.

Noble Gäste aus Bremen

13.06.2010 um 12 Uhr

Vortrtag von Elisa Fritzsche M.A., Kunsthistorikerin, Kunsthalle Bremen

Frau Fritzsche aus der Abteilung Bildung und Vermittlung der Bremer Kunsthalle gibt Hintergrundinformationen zu Idee und Abwicklung des Projekts "Noble Gäste" sowie der Kooperation mit Worpswede. Im Rahmen einer Bild-Präsentation wird sie einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und die Reisevorbereitungen der Bilder erläutern.

Edwin Koenemann und „Das Gartenhaus“

06.06.2010 um 12 Uhr

Edwin Koenemann und „Das Gartenhaus“
Der Erbauer der Käseglocke als Dichter

Vortrag und Lesung: Hartmut Balke, Künstler

Faszination: Ausdruckstanz
Gedanken zu Bernhard Hoetgers Skulptur der Tänzerin Sent M'Ahesa

Vortrag: Cornelia Hagenah
1922 entsteht die fast lebensgroße Plastik der international bekannten Ausdruckstänzerin Sent M´Ahesa, die Hoetger allerdings nicht in einer exponierten Tanzpose darstellt, sondern ihr durch die blockhafte Erscheinung und verhaltene Geste einen eher innerlichen, beseelten Ausdruck verleiht.
Neben biografischen Bemerkungen zum Leben der heute größtenteils in Vergessenheit geratenen Tänzerin wird auch auf die Bedeutung des Tanzes in der bildenden Kunst eingegangen. Ebenso wird die freundschaftliche Beziehung zwischen dem Künstler und der Dargestellten geschildert, deren letzter öffentlicher Auftritt zur Einweihung des „Kaffee Worpswede“ stattfand.

Restaurierung von Kunstwerken
Lichtbildervortrag im Kaffee Worpswede
Dipl.-Restauratorin Sonja Toeppe, Worpswede

11.04.2010 um 12 Uhr
Sonja Toeppe gibt einen Einblick in ihre Tätigkeitsfelder. Anhand von Bildmaterial beschreibt sie, wodurch Schäden an Kunstwerken entstehen, wie sie behoben werden können und wie zukünftig weitere Schäden vermieden werden können.

Streifzug durch
europäische Künstlerkolonien

14.03.2010 um 12 Uhr

Vortrag von Monika Öchsner-Pischel M.A., Kunsthistorikerin, Wiesbaden

Van Goghs Ohr: Paul Gauguin und der Pakt des Schweigens.

14.02.2010 um 11:30 Uhr
Dr. Rita Wildegans, Kunsthistorikerin, und Dr. Hans Kaufmann, Historiker, Hamburg, schildern in einem spannenden Vortrag, wie sie mit fast krimilogischem Gespür jahrelang erforschten, dass Vincent van Gogh sich nicht im Wahn selbst sein linkes Ohr abtrennte sondern sein Kollege und Freund das mit einem Fechthieb vollzog.

Geschichten
aus den Tagebüchern
von Pit Morell

Montag, 9. März 2009, 17:00 Uhr
Donnerstag, 9. April 2009, 17:00 Uhr


Pit Morell hat im Laufe seines Lebens nicht nur ein umfangreiches künstlerisches Werk geschaffen. Bereits 1963 wurde sein erster Gedicht-Band „Tschikeung“ veröffentlicht. Seitdem sind zahlreiche Bücher und Rundfunkbeiträge erschienen. Sehr unterhaltsam und spannend sind seine Geschichten aus seinen persönlichen Aufzeichnungen. Über den Zeitraum von vierzig Jahren ist er heimlicher Chronist Worpswedes geworden.

Andreas Felger: 
Die Quellen seiner Kunst.

Vortrag am Samstag, 9. Mai 2009, 18:00 Uhr

Es spricht Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Kunsthistoriker und Autor des Buches „Andreas Felger Malerei“, Köln (Wienand Verlag 2008)

Das Wunderland der Urahnen:
Bernhard Hoetgers Religion


Freitag, 19. Juni 2009, 18:00 Uhr

Vortrag von Dr. Arie Hartog